Polen · Breslau (Wrocław) · 24 Bilder
Alter Jüdischer Friedhof Breslau
Stary Cmentarz Żydowski we Wrocławiu (Muzeum Sztuki Cmentarnej)
-
Efeu an der Arkadenwand
-
Umgestürzte Sockel unter Efeu
-
Säulenportal vor Farn und Grabwand
-
Pflasterweg durch sonnige Grabarkaden
-
Grabdenkmal hinter Farn
-
Blick durch Säulen auf Grabsteine
-
Grabbau mit Säulen und drei Feldern
-
Herbstlicher Weg mit Grabwänden
-
Gewölbte Grabhalle aus hellem Stein
-
Grabmal mit schwarzen Säulen und Kuppel
-
Rundbogenarkade mit Reliefschmuck
-
Efeubewachsene Arkade mit Doppelbögen
-
Grabwand mit Rundbogennischen
-
Gotische Grabwand mit Rundfenster
-
Efeuvorhang an der Säulenwand
-
Inschriftentafel neben Baumstamm
-
Offene Grabhalle mit Trümmern
-
Gebrochene Steine zwischen Säulen
-
Efeuhalle am Pflasterweg
-
Verwitterte Grabplatten im Efeu
-
Grabsteine im Wildwuchs
-
Grabstele mit Inschrift und Steinteilen
-
Eingestürzte Grabmäler vor Ziegelmauer
-
Heller Bogengang mit Säulen
Über diesen Ort
Die jüdische Gemeinde erwarb das Gelände bereits 1854, am 17. November 1856 fand die erste Beisetzung statt. Rabbiner Abraham Geiger weihte den Friedhof; er ersetzte den älteren Friedhof in der Schweidnitzer Vorstadt. Das Eingangsgebäude mit Verwaltungsräumen und Kapelle errichteten 1912 die Architekten Paul und Richard Ehrlich. Die letzte Beisetzung erfolgte 1942, 1943 wurden die Bestattungen ganz eingestellt.
Die Grabsteine sind reich verziert. Ihre Formen reichen von traditionellen Stelen bis zu monumentalen Familiengräbern. Das Stadtmuseum nennt den Friedhof die einzige erhaltene Nekropole Breslaus aus der Zeit um 1900.
Hier ruhen der Arbeiterführer Ferdinand Lassalle, der Historiker Heinrich Graetz, der Botaniker Ferdinand Julius Cohn, die Dichterin Friederike Kempner und die Malerin Clara Sachs. Auch Auguste und Siegfried Stein, die Eltern der später in Auschwitz ermordeten Edith Stein, sind hier begraben. Im Kampf um Breslau 1945 wurde der Friedhof beschädigt, Einschusslöcher sind auf manchen Steinen noch zu sehen. 1975 wurde er in die Denkmalliste der Stadt eingetragen.
Wie auf jedem Friedhof gilt auch hier Zurückhaltung. Hinweise zu Besuch und Verhaltensregeln gibt das Stadtmuseum Breslau.
Häufige Fragen
Wo liegt der Alte Jüdische Friedhof in Breslau?
Der Friedhof liegt an der ul. Ślężna 37/39 im Süden von Breslau (Wrocław). Er gehört zum Stadtmuseum Breslau und ist als Museum für Friedhofskunst zugänglich.
Wer ist auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Breslau begraben?
Bestattet sind unter anderem Ferdinand Lassalle, Heinrich Graetz, der Botaniker Ferdinand Julius Cohn, die Dichterin Friederike Kempner sowie die Eltern von Edith Stein, Auguste und Siegfried Stein.
Wann wurde der Alte Jüdische Friedhof in Breslau angelegt?
Der Friedhof wurde im November 1856 eingeweiht und ersetzte den älteren Friedhof in der Schweidnitzer Vorstadt. Die letzte Beisetzung fand 1942 statt.