Belgien · Brüssel · 19 Bilder
Friedhof Laeken
Cimetière de Laeken (Begraafplaats van Laken)
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Gruftkapelle mit leerem Stuhl
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Verzierte Grabkapelle mit Spitzgiebel
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Dichte Grabreihen unter bewölktem Himmel
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Sarkophage vor hohen Grabmälern
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Büste in der Grabnische am Platz
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Bärtige Büste vor buntem Glasfenster
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Grabreihen mit Kirche im Hintergrund
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Rundpavillon über den Gräbern
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Büste in Säulennische
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Marmorbüste mit strengem Gesichtsausdruck
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Gotisches Portal mit grüner Bronzetür
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Weite Grabfläche mit Baumgruppe
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Trauerfigur auf dem Sockelgrabmal
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Figur im Mauerwinkel
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Rundbogenportal mit grüner Tür
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Sarkophag und Figur unter dem Baum
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Grasweg zwischen Grüften
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Grabkapelle und Steinsarkophag auf Rasen
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Kiesweg mit Blick auf die Kirche
Über diesen Ort
Der Friedhof ging aus einem mittelalterlichen Kirchhof hervor. Als die Bevölkerung von Laeken von 1.806 Einwohnern im Jahr 1831 auf fast 18.000 im Jahr 1880 wuchs, musste er mehrfach erweitert werden. 1850 wurde Königin Louise-Marie hier beigesetzt, danach wuchs das Gelände weiter. Das Schiff der alten gotischen Kirche wurde 1904 weitgehend abgebrochen, der Chor blieb inmitten der Gräber erhalten.
Weil der Platz Mitte der 1870er-Jahre erschöpft war, ließ der Schöffe Émile Bockstael unterirdische Grabgalerien bauen. Die erste, 31 Meter lang, ging 1878 in Betrieb. Die Galerien umfassen mehr als anderthalb Hektar und rund 300 Meter Gänge, über 4.000 Menschen sind dort bestattet. Sie stehen seit 1997 unter Denkmalschutz.
Oberirdisch fallen mehrere Monumente auf: die Kuppelgruft für Maria Malibran (1808 bis 1836), die Grabkapelle für Léonce Evrard, in der zur Sommersonnenwende ein Herz aus Sonnenlicht entsteht, und das Grab des Antiquitätenhändlers Jef Dillen mit einem Bronzeabguss von Rodins „Denker“. Hier liegen auch die Architekten Alphonse Balat und Joseph Poelaert, der Maler Fernand Khnopff und der Schriftsteller Michel de Ghelderode. Das Atelier des Bildhauers Ernest Salu am Eingang beherbergt ein kleines Museum der Grabkunst.
Häufige Fragen
Wo liegt der Friedhof von Laeken?
Der Friedhof liegt im Brüsseler Stadtteil Laeken am Parvis Notre-Dame, direkt neben der Kirche Notre-Dame de Laeken mit der königlichen Krypta. Die Metrostation Bockstael ist in der Nähe.
Wer ist auf dem Friedhof von Laeken begraben?
Bestattet sind die Sängerin Maria Malibran, die Architekten Alphonse Balat und Joseph Poelaert, der Maler Fernand Khnopff und der Schriftsteller Michel de Ghelderode. Auch mehrere frühere Premierminister liegen hier.
Warum ist der Friedhof von Laeken bekannt?
Er ist der älteste Friedhof der Region Brüssel-Hauptstadt und besitzt unterirdische Grabgalerien, die Émile Bockstael ab 1876 bauen ließ. Bekannt ist er zudem für ein Exemplar von Rodins „Denker“ auf einem Grab.