Deutschland · Wiesbaden · 20 Bilder
Nordfriedhof Wiesbaden
Nordfriedhof
-
Neugotisches Grabmal mit Figurennische
-
Marmorengel im Herbstlicht
-
Dunkler Engel auf der Wiese
-
Verhüllte Frauenfigur im Rhododendron
-
Engel neben schwarzem Kreuz
-
Bronzeengel vor dem Obelisken
-
Engel beugt sich zu Blumen
-
Figur am überwucherten Kreuz
-
Kinderfigur an der Grufttür
-
Figur vor Backsteinmauer mit Farn
-
Grabhäuser mit Kuppeldach
-
Frauenfiguren am Fensterrahmen
-
Moosige Stelen im Buchenwald
-
Grabnische im Herbstlaub
-
Engel vor Mauer und Stufen
-
Engel, Kind und Trauernde am Grab
-
Sitzende Figur im Säulenrahmen
-
Sitzender Bronzeengel im Nahbild
-
Engel im Rhododendrongrün
-
Grabruine im Laubwald
Über diesen Ort
Der Vorläufer war der „Totenhof“ an der Platter Straße 13, der heute als „Alter Friedhof“ bekannt ist. 1875 begannen die Rodungsarbeiten für den neuen Friedhof, 1877 wurde er eingeweiht, das Hauptportal aus Backstein mit Sandsteinkreuz folgte 1878. Ein Pförtnerhaus im Stil eines Schweizerhauses beherbergte Wohnung und Verwaltung. Verstorbene, die sich um Wiesbaden, Nassau oder später Hessen verdient gemacht hatten, sollten bevorzugt hier bestattet werden.
Die geschwungenen Wege folgen dem Vorbild englischer Landschaftsgärten. Lebensbäume und Scheinzypressen an den Gräbern sind inzwischen sehr groß geworden, einige alte Eichen und Buchen standen schon vor der Anlage des Friedhofs. 1902 kam ein neuromanisches Kolumbarium mit 512 Urnennischen nach Plänen von Stadtbaumeister Felix Genzmer hinzu.
Mehr als 85.000 Menschen haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, darunter der Fußball-Bundestrainer Helmut Schön, der Pianist Walter Gieseking, der Komponist Heinrich von Herzogenberg, der Jazzmusiker Volker Kriegel und der Schriftsteller Otto von Corvin. Die Bernhard-von-Wiesen-Stiftung lässt seit 2001 historische Grabdenkmäler restaurieren, für denkmalgeschützte Gräber werden weiterhin Paten gesucht.
Auf dem Gelände liegen außerdem zwei jüdische Friedhöfe, die einen eigenen, achtsamen Umgang verlangen.
Häufige Fragen
Wo liegt der Nordfriedhof in Wiesbaden?
Der Nordfriedhof liegt im Norden Wiesbadens auf einer Anhöhe zwischen Nero- und Adamstal, Platter Straße 83, 65193 Wiesbaden.
Wer ist auf dem Nordfriedhof Wiesbaden begraben?
Hier liegen unter anderem der Fußball-Bundestrainer Helmut Schön, der Pianist Walter Gieseking, der Jazzmusiker Volker Kriegel und der Schriftsteller Otto von Corvin.
Warum ist der Nordfriedhof Wiesbaden bekannt?
Er ist ein denkmalgeschützter Landschaftsfriedhof von 1877 mit waldartigem Charakter, historischen Grabdenkmälern aus der Wilhelminischen Epoche und einem neuromanischen Kolumbarium.