Frankreich · Metz · 46 Bilder

Cimetière de l'Est

Der Cimetière de l'Est in Metz liegt im Stadtteil Plantières-Queuleu an der Avenue de Strasbourg und ist mit 17,5 Hektar der größte Friedhof der Stadt. Er wurde 1834 eröffnet, und seine alten Abteilungen mit rund hundert bedeutenden Grabmalen stehen seit 2003 unter Denkmalschutz. Die Galerie zeigt Fotografien von Sven Fennema.

Über diesen Ort

Um 1830 waren die Kirchhöfe von Metz zu eng und unhygienisch. Eine Choleraepidemie machte einen neuen Friedhof dringlich, 1833 wurde er beschlossen, und der Besitzer Marie-Lucien Silly verkaufte das Gelände der Stadt. Der erste Eingang trägt die Jahreszahl 1834, ein zweiter an der Avenue de Strasbourg folgte 1864 und diente dem protestantischen Teil. Entwässerung und Sanierung des Geländes liefen zwischen 1839 und 1870.

Der alte Teil gliedert sich in vier Abteilungen rund um ein Rondell. Gut hundert Grabmale gelten als historisch oder künstlerisch bedeutend. Sie sind vor allem neoantik gestaltet, in ägyptischen, griechischen und römischen Formen, oder neomittelalterlich mit romanischen, gotischen und flamboyanten Elementen. Verwendet wurden Kalkstein und Jaumont-Stein. Zu den Gräbern gehört auch ein Mausoleum im ägyptischen Stil.

Die alten Abteilungen, die Grabmale und die beiden datierten Eingänge wurden 2003 teilweise als Monument historique eingetragen. Bestattet sind unter anderem Bürgermeister, Offiziere und Künstler der Stadt. Informationen zu Führungen bietet das Tourismusbüro von Metz.

Häufige Fragen

Wo liegt der Cimetière de l'Est in Metz?

Er liegt im Stadtteil Plantières-Queuleu an der Avenue de Strasbourg in Metz, Lothringen.

Seit wann steht der Cimetière de l'Est unter Denkmalschutz?

Die alten Abteilungen, ihre Grabmale und die beiden Eingänge von 1834 und 1864 wurden mit Erlass vom 29. Juli 2003 teilweise als Monument historique eingetragen.

Was ist am Cimetière de l'Est sehenswert?

Rund hundert Grabmale gelten als historisch oder künstlerisch bedeutend, darunter neoantike Formen in ägyptischem, griechischem und römischem Stil sowie neomittelalterliche Werke.