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Cimitero Monumentale di Staglieno

Der Cimitero Monumentale di Staglieno ist der große Monumentalfriedhof von Genua im Val Bisagno und wird von der Stadt selbst als Freilichtmuseum beschrieben. Seit seiner Eröffnung im Januar 1851 sind hier Galerien, Kapellen und Grabmale mit Marmorfiguren entstanden, die zu den bekanntesten Beispielen italienischer Grabplastik zählen. Die Galerie zeigt Fotografien von Sven Fennema.

Über diesen Ort

Den Entwurf lieferte der Genueser Architekt Carlo Barabino, dessen Projekt 1835 genehmigt wurde. Er starb im selben Jahr an der Cholera, und sein Schüler Giovanni Battista Resasco führte die Planung weiter. Gebaut wurde ab 1844, eröffnet wurde der Friedhof Anfang Januar 1851, obwohl noch vieles unvollendet war.

Die Anlage folgt einem quadratischen Grundriss mit Arkadengängen, über denen das Pantheon aufragt. Später kamen ein halbrunder Portikus, ein Bereich für Nichtkatholiken und ein englischer Friedhof hinzu. An den Hängen liegen die Boschetti, in denen Gräber von Persönlichkeiten des Risorgimento zwischen Bäumen stehen.

Die Grabplastik stammt von Bildhauern wie Santo Varni, Giulio Monteverde, Augusto Rivalta und Lorenzo Orengo. Monteverdes Engel der Auferstehung auf dem Grab der Familie Oneto gilt als eine der berühmtesten Skulpturen des Friedhofs. Hier ist Giuseppe Mazzini beigesetzt, im englischen Teil liegt Constance Lloyd, die Frau Oscar Wildes. Auch Schriftsteller wie Mark Twain haben den Friedhof beschrieben. Öffnungszeiten und Hinweise zu Rundgängen finden Sie auf der Seite der Stadt Genua.

Häufige Fragen

Wo liegt der Cimitero Monumentale di Staglieno?

Er liegt im Stadtteil Staglieno im Val Bisagno in Genua, Ligurien. Die Adresse lautet Piazzale Resasco, 16137 Genua.

Wer ist auf Staglieno begraben?

Unter anderem der Patriot und Politiker Giuseppe Mazzini (1805–1872). Im englischen Teil liegt Constance Lloyd, die Frau Oscar Wildes, die 1898 starb.

Warum ist Staglieno bekannt?

Der Friedhof ist für seine Galerien und Grabmale mit Marmorskulpturen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bekannt. Die Stadt Genua bezeichnet ihn als Freilichtmuseum.