Deutschland · Dresden · 22 Bilder
St.-Pauli-Friedhof
-
Wandgräber an gepflastertem Weg
-
Engel in dunkler Säulennische
-
Bronzemedaillon unter Efeu
-
Efeuüberwachsene Gruftfassade
-
Efeu über verwitterter Inschrift
-
Grabmal mit Büste und Trauernden
-
Kreuz im abblätternden Bogenfeld
-
Gruftreihe mit umgelegter Platte
-
Leere Muschelnische mit Sockel
-
Sandweg entlang der Grüfte
-
Inschriftplatte mit Efeuranke
-
Engel in goldgelber Muschelnische
-
Engel mit Kranz vor Efeuwand
-
Steinkreuz zwischen Säulen
-
Gruftwand mit rostigem Eisengitter
-
Inschrifttafel zwischen schwarzen Säulen
-
Engelskopf am Sockel
-
Verwilderte Grabanlage hinter Bäumen
-
Bronzetafel „Verlorenes Glück“
-
Gruft mit gekipptem Grabstein
-
Frauenfigur im Efeudickicht
-
Überwucherte Mauer mit Grabtafeln
Über diesen Ort
Der Friedhof ersetzte den zu klein gewordenen Inneren Neustädter Friedhof und hieß zunächst Äußerer Neustädter Friedhof. Um 1900 wurde er nach Osten bis zur Stauffenbergallee erweitert. Das Architekturbüro Schilling & Graebner baute bis 1911 eine neue Feierhalle und eine Leichenhalle, beide stehen unter Denkmalschutz, in der Feierhalle befindet sich eine Jehmlich-Orgel. Seit 1914 entstanden bewaldete, efeubewachsene Grabfelder, ab den 1920er Jahren kamen Urnenbestattungen hinzu.
Die Anlage trägt mehrere Gedenkstätten: einen Ehrenhain für Gefallene von 1866, ein Denkmal für die Soldaten der Kriege 1870/71 und ein 1999 eingeweihtes Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. 2014 und 2015 wurden die Gräber von 225 Kindern von Zwangsarbeiterinnen neu gestaltet, jedes Kind erhielt einen eigenen Stein. Zu den Bestatteten zählen der sächsische Kriegsminister Georg Friedrich Alfred Graf von Fabrice, der Unternehmer Franz Ludwig Gehe, Mitglieder der Orgelbauerfamilie Jehmlich und Angehörige von Erich Kästner.
Die Marschall-Eiche von 1868 und die Meschwitz-Eiche, die größte Schindel-Eiche Deutschlands, sind eigens geschützte Gedenkbäume. Seit dem 1. Januar 2016 ist der Friedhof für neue Nutzungsrechte geschlossen, begehbar bleibt er, solange die Nutzungsrechte bestehen.
Häufige Fragen
Wo liegt der St.-Pauli-Friedhof in Dresden?
Der St.-Pauli-Friedhof liegt in der nördlichen Leipziger Vorstadt zwischen Hechtstraße, Hammerweg und Stauffenbergallee, Adresse ist die Hechtstraße 78. Er wird von der evangelisch-lutherischen Landeskirche betrieben.
Wer ist auf dem St.-Pauli-Friedhof begraben?
Zu den Bestatteten zählen der sächsische Kriegsminister Graf von Fabrice, der Unternehmer Franz Ludwig Gehe und Mitglieder der Orgelbauerfamilie Jehmlich. Auch Angehörige von Erich Kästner haben dort ihre Gräber.
Wird der St.-Pauli-Friedhof noch genutzt?
Seit dem 1. Januar 2016 vergibt der Friedhof keine neuen Nutzungsrechte mehr. Beisetzungen sind nur noch für Ehepartner und Lebenspartner in bestehenden Familiengräbern möglich, begehbar bleibt er.