Deutschland · Berlin · 28 Bilder
Jüdischer Friedhof Weißensee
Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee
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Reihe von Grabbauten am Weg
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Dunkles Grabmal mit Strahlenornament
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Zwei Portalarchitekturen im Wald
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Schmiedeeisernes Gitter um die Grabstätte
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Verfallene Säulenhalle im Efeu
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Efeubewachsene Grabwand
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Säulenpavillon zwischen Gräbern
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Säulenwand mit Efeu am Sockel
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Grabbauten am Kiesweg
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Sarkophag unter dem Rundbogen
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Umgestürzte Grabsteine im Wald
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Dunkler Grabstein mit Davidstern
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Säulengrab mit Baum im Eingang
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Grüne Säulen vor schwarzer Wand
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Inschriftentafel zwischen Säulen
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Halbkuppelgrab mit Säulen
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Grabnische mit steinerner Schale
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Grabanlage mit gedrehten Säulen
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Grabarchitektur mit Durchgang
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Offener Pavillon mit Gebälk
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Moosgrüne Wand mit Stufenbogen
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Gruft mit Rundbogenportal
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Grabanlage hinter dem Baumstamm
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Gebogene Säulenhalle über Grabsteinen
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Säulenpergola mit Holzbalken
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Überwachsener Säulengang
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Steinrahmen mit Schale im Efeu
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Giebelgrabmal mit drei Nischen
Über diesen Ort
Der Friedhof entstand, weil der ältere Begräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde an der Schönhauser Allee, seit 1827 belegt, mit dem Wachstum der Gemeinde an seine Grenzen kam. Den Wettbewerb von 1878 gewann der Architekt Hugo Licht. Am Eingang stehen gelbe Backsteinbauten im Stil der italienischen Neorenaissance, darunter die quadratische Trauerhalle mit Apsis. Die Grabfelder sind als Dreiecke, Rechtecke und Trapeze angelegt, baumgesäumte Alleen führen auf Kreuzungen in Form von Kreisen, Quadraten oder Achtecken zu.
Schlichte, traditionelle Grabsteine stehen neben aufwendigen Familiengrüften, die zum Teil namhafte Architekten entwarfen. Ein Gedenkstein nahe dem Eingang erinnert an die sechs Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden. Weil in der NS-Zeit ganze Familien ermordet wurden, haben viele Gräber aus der Zeit vor 1945 keine Angehörigen mehr. Der Friedhof überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend erhalten, Bomben beschädigten allerdings Teile der Anlage.
Hier ruhen unter anderem der Philosoph Hermann Cohen, der Verleger Samuel Fischer, der Komponist Louis Lewandowski, der Maler Lesser Ury, der Schriftsteller Stefan Heym, der Informatiker Joseph Weizenbaum und der Widerstandskämpfer Herbert Baum. Der Friedhof ist ein Ort des Gedenkens. Hinweise zum Besuch gibt die Jüdische Gemeinde zu Berlin.
Häufige Fragen
Wo liegt der Jüdische Friedhof Weißensee?
Der Friedhof liegt im Berliner Ortsteil Weißensee (Bezirk Pankow), der Eingang befindet sich in der Herbert-Baum-Straße 45. Träger ist die Jüdische Gemeinde zu Berlin, bei der Sie Hinweise zum Besuch finden.
Wie groß ist der Jüdische Friedhof Weißensee?
Er umfasst je nach Quelle rund 40 bis 43 Hektar mit über 115.000 Grabstellen und gilt als einer der größten erhaltenen jüdischen Friedhöfe Europas. Eröffnet wurde er 1880.
Wer ist auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee begraben?
Zu den Bestatteten zählen der Philosoph Hermann Cohen, der Verleger Samuel Fischer, der Komponist Louis Lewandowski, der Maler Lesser Ury, der Schriftsteller Stefan Heym und der Widerstandskämpfer Herbert Baum.