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Verlassener Friedhof in Frankreich
Über diesen Ort
In Frankreich sind Gräber häufig Konzessionen, die Familien für eine bestimmte Zeit oder dauerhaft erwerben. Wenn niemand sie pflegt, entsteht Verfall: Unkraut und Brombeeren überwachsen die Einfassungen, Steine kippen, Inschriften verwittern.
Das französische Recht erlaubt den Gemeinden, solche Grabstellen zurückzunehmen. Die Konzession muss dafür mehr als dreißig Jahre alt und die letzte Bestattung mehr als zehn Jahre her sein, und die Grabstelle muss sichtbar verwahrlost sein. Der Bürgermeister hält den Zustand in einem Protokoll fest, die Familie wird benachrichtigt, und der Aushang bleibt öffentlich. Erst nach drei Jahren folgt eine zweite Feststellung, dann entscheidet der Bürgermeister per Erlass. Die sterblichen Überreste kommen anschließend in ein Gemeinschaftsbeinhaus auf demselben Friedhof, die Namen werden in einem öffentlichen Register festgehalten.
Orte, an denen dieses Verfahren nie durchgeführt wurde, bleiben sich selbst überlassen. Weil sie verletzlich sind, nennt diese Seite weder Ort noch Adresse oder Koordinaten, sondern nur das Land. Wenn Sie ähnliche Orte besuchen, behandeln Sie sie als Ruhestätten: Nehmen Sie nichts mit, bewegen Sie keine Steine und hinterlassen Sie keine Abfälle.
Häufige Fragen
Wo liegt der verlassene Friedhof in Frankreich?
Er liegt in Frankreich. Die genaue Lage wird zum Schutz des Ortes bewusst nicht genannt.
Wann darf eine französische Gemeinde ein verlassenes Grab zurücknehmen?
Die Konzession muss älter als dreißig Jahre sein, die letzte Bestattung mehr als zehn Jahre zurückliegen und die Grabstelle sichtbar verwahrlost sein. Danach folgt ein förmliches Verfahren mit Protokoll, Benachrichtigung und Erlass.
Wie verhält man sich auf einem verlassenen Friedhof?
Mit Respekt: nichts mitnehmen, keine Steine bewegen, nicht auf Grabmale steigen und keinen Abfall hinterlassen.