Deutschland · Waibstadt · 22 Bilder
Jüdischer Friedhof Waibstadt
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Grabsteine in Reihe am Waldweg
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Efeustämme zwischen den Steinen
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Dichtes Feld bemooster Steine
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Grabsteine am schrägen Efeubaum
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Obelisken neben bemoostem Stamm
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Zwei Grabstelen mit Rundornament
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Geneigter Stein im Herbstlaub
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Steinreihen im Laub
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Grabsteine an den Baumwurzeln
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Giebelstein neben der Buche
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Eisengitter zwischen Grabreihen
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Grabsteine im Bärlauchteppich
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Steinfeld mit Efeustamm
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Umschlungener Stamm im Steinfeld
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Beschriftete Steine im Efeu
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Zwei grüne Steine mit Inschrift
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Doppelgrabstein am Baumstamm
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Umfriedete Grabstelle im Laub
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Gitter und geneigte Stelen
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Schräger Baum zwischen Grabsteinen
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Verzierter Stein im Vordergrund
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Laubweg zwischen Grabreihen
Über diesen Ort
Den Juden des Kraichgaus war es nicht erlaubt, ihre Toten auf christlichen Friedhöfen zu bestatten. Zunächst wurde in Speyer und nach 1435 in Worms beigesetzt, ab 1629 in Oberöwisheim. Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstand auf Waibstadter Gemarkung der Verbandsfriedhof. Sein Gründungsjahr ist nicht mehr feststellbar, liegt aber vor 1690, dem Datum des ältesten erhaltenen Grabsteins.
Achtzehn Gemeinden schlossen sich zu einem Friedhofsverband zusammen, 1913 waren es noch zehn, darunter Bonfeld, Hoffenheim, Neckarbischofsheim und Steinsfurt. Der Friedhof hat weit über 1.700 Gräber; Julius Frank aus Neckarbischofsheim wurde 1940 als Letzter hier beigesetzt. Ein Taharahaus von 1856 wurde 1958 abgerissen, mehrere Grabsteine wurden zwischen 1987 und 1993 restauriert. Der Friedhof ist Kulturdenkmal.
Am Rand des Friedhofs steht das Mausoleum für Hermann Weil (1868 bis 1927), einen Kaufmann und Mäzen aus Steinsfurt. Der achteckige Kuppelbau hat einen Marmorboden und eine Mosaikdecke. Im Novemberpogrom 1938 wurde er beschädigt, die Urnen sind seither verschollen. Das Mausoleum wurde in den 1980er Jahren und erneut zwischen 2010 und 2012 instand gesetzt.
Der Ort ist Ruhestätte und verlangt Zurückhaltung. Nach jüdischem Brauch legt man statt Blumen kleine Steine auf die Gräber.
Häufige Fragen
Wo liegt der Jüdische Friedhof Waibstadt?
Der Friedhof liegt im Mühlbergwald bei Waibstadt im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Hinweise zum Besuch gibt die Stadt Waibstadt.
Warum ist der Jüdische Friedhof Waibstadt bekannt?
Er ist der größte jüdische Friedhof Badens und diente 18 Gemeinden als gemeinsame Begräbnisstätte. Der älteste erhaltene Grabstein stammt von 1690.
Was ist das Weil-Mausoleum in Waibstadt?
Es ist das Mausoleum des Kaufmanns und Mäzens Hermann Weil (1868 bis 1927), ein achteckiger Kuppelbau neben dem Friedhof. Es wurde 1938 beschädigt und später mehrfach instand gesetzt.