Deutschland · Berlin · 24 Bilder
Dreifaltigkeitsfriedhof II
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Säulengang mit Statue
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Grabfassade mit rotem Bogenfeld
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Verschleierte Frau mit Urne
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Engel mit Kreuz zwischen Säulen
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Mausoleum mit Giebel und Gittertür
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Mausoleumsfront auf dem Rasen
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Sitzender Engel vor dunkler Grabwand
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Engelsrelief auf rotem Marmor
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Gruftkapelle mit Spitzbogenportal
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Bogenfeld mit Ranken
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Engel in der roten Wandnische
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Rote Wandgrabstätte mit Nischenfigur
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Grabkapelle mit Rundbogennische
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Überwucherte Grabstätte mit Kiefer
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Grabmal zwischen Nadelbäumen
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Bronzefigur vor rotem Stein
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Schmetterlingsrelief am Pfeiler
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Engelskopf am Kapitell
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Engel mit gesenktem Blick
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Wandgrab mit gezacktem Bogen
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Grabanlage mit Sitzbänken
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Kopflose Figur vor Schwarzgranit
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Frau am Sockel vor schwarzer Wand
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Schwarze Grabwand mit Figur
Über diesen Ort
Die Dreifaltigkeitsgemeinde erwarb das Land zwischen 1823 und 1825, die Weihe nahm Friedrich Schleiermacher vor. Ein kreuzförmiges Wegesystem nach Vorbildern aus Renaissance und Barock, überwiegend von Linden gesäumt, gliedert die Anlage. Für Berlin ungewöhnlich ist die Lage am Hang des früheren Weinbergs.
Schon 1826 entstand am südlichen Ende der Hauptachse das Erbbegräbnis der Familie von der Osten-Sacken, 1828 folgte das Mausoleum der Bankiersfamilie Oppenfeld im ägyptisierenden Stil. Viele alte Grabstellen sind von gusseisernen Gittern eingefasst. Zu den restaurierten Anlagen gehören das Grab Friedrich Schleiermachers und die Grabanlage der Familie Gropius mit einem neugotischen Kneipp-Mausoleum von 1899.
Hier ruhen unter anderem Ludwig Tieck, Adolph Menzel, Theodor Mommsen, Charlotte von Kalb und der Architekt Martin Gropius. Ein Gräberfeld erinnert an 399 Kriegstote, überwiegend Zivilisten aus den Luftangriffen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Rundgang lohnt wegen der Dichte an Grabbauten des 19. Jahrhunderts und wegen des Kontrasts zwischen Bergmannstraßenkiez und stillem Friedhofsgelände.
Häufige Fragen
Wo liegt der Dreifaltigkeitsfriedhof II in Berlin?
Der Friedhof liegt an der Bergmannstraße 39-41 in Berlin-Kreuzberg, zwischen Marheinekeplatz und Südstern. Träger ist die Dreifaltigkeitskirchengemeinde, betreut vom Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte.
Wer ist auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof II begraben?
Zu den Gräbern zählen die von Friedrich Schleiermacher, Ludwig Tieck, Adolph Menzel, Theodor Mommsen, Charlotte von Kalb und Martin Gropius. Mehrere dieser Grabanlagen wurden in den vergangenen Jahren restauriert.
Warum ist der Dreifaltigkeitsfriedhof II bekannt?
Er ist der älteste und kulturgeschichtlich bedeutendste der vier evangelischen Friedhöfe an der Bergmannstraße. Bekannt ist er für seine Erbbegräbnisse und Mausoleen des 19. Jahrhunderts und die Gräber bedeutender Persönlichkeiten.