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Hauptfriedhof Krefeld
Über diesen Ort
Den Anfang machte der jüdische Friedhof, der 1723 an der Heideckstraße angelegt wurde. Die Stadt erwarb 1864 den angrenzenden „Alten Teil“ und baute ihn zum städtischen Friedhof aus. Später kam der „Neue Teil“ hinzu, den die Stadt Ende der 1880er Jahre durch den Zukauf eines Hofes erschloss.
Der Hauptfriedhof ist die größte Grünanlage im innerstädtischen Bereich Krefelds. Im Neuen Teil steht ein Hochkreuz an der Kastanienallee. Auf dem Gelände liegen 47 Ehrengräber, 24 davon im Alten und 23 im Neuen Teil. Hinzu kommen Kriegsgräber und ein Denkmal für Opfer der Konzentrationslager.
Der alte jüdische Friedhof wurde von 1758 bis 1938 belegt und ist als Baudenkmal geschützt. Etwa 560 Grabsteine sind erhalten, der älteste stammt von 1770. In der NS-Zeit wurden mindestens 190 Steine beschädigt. Der Ort verdient besondere Zurückhaltung.
Ein Besuch lohnt sich für alle, die den Wandel der Grabmalkultur vom 18. bis ins 20. Jahrhundert an einem Ort verfolgen möchten.
Häufige Fragen
Wo liegt der Hauptfriedhof Krefeld?
Der Hauptfriedhof liegt an der Heideckstraße in Krefeld, die Friedhofsverwaltung sitzt in der Heideckstraße 127. Auf der Seite der Stadt Krefeld finden Sie aktuelle Hinweise.
Wie groß ist der Hauptfriedhof Krefeld?
Er umfasst 54 Hektar und ist der größte der elf Krefelder Friedhöfe. Er gliedert sich in den Alten Teil, den Neuen Teil und den angrenzenden alten jüdischen Friedhof.
Gibt es auf dem Hauptfriedhof einen jüdischen Friedhof?
Ja. Der alte jüdische Friedhof an der Heideckstraße wurde 1723 angelegt und von 1758 bis 1938 belegt. Er grenzt an den städtischen Friedhof und steht unter Denkmalschutz.