Belgien · Gent · 10 Bilder
Campo Santo Gent
Begraafplaats Sint-Amandsberg (Campo Santo)
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Gruftbauten an der Treppe
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Engel in gotischer Nische
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Rotes Weinlaub zwischen Grabkreuzen
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Rote Ranken an der Grabnische
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Trauerfigur über schräger Grabplatte
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Kreuz unter rotem Wein
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Grabkreuze mit Wein und Kruzifix
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Verwitterte Stufen zwischen Grabbauten
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Fuchsfigur mit Hirtenstab
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Hand im Bogenfeld über dem Portal
Über diesen Ort
Der Friedhof liegt auf dem Kapelleberg, einem Zeugenberg im Zentrum von Sint-Amandsberg. Nach der Überlieferung predigte hier im 7. Jahrhundert der heilige Amandus; auf der Kuppe steht eine spätbarocke Kapelle von 1720. Eröffnet wurde der Friedhof am 8. Dezember 1847. Sein Name verweist auf den Campo Santo dei Teutonici e dei Fiamminghi in Rom, als Vorbild gilt auch der Pariser Père Lachaise.
Im 19. Jahrhundert wählten vor allem wohlhabende, meist französischsprachige Genter Familien den Campo Santo für aufwendige Grabmäler. Bis zum Ersten Weltkrieg trugen fünf von sechs Gräbern eine französische Inschrift. Bildhauer wie Jozef Geefs, Aloïs de Beule und Geo Verbanck schufen Denkmäler, deren Stile von der Neugotik über Eklektizismus und Jugendstil bis zum Art déco reichen.
Hier ruhen der Psychiater Joseph Guislain, der Nobelpreisträger Corneille Heymans, der Dichter Karel Lodewijk Ledeganck, der Comiczeichner Marc Sleen und der frühere Premierminister Wilfried Martens. Der Kapelleberg ist seit 1996 als Denkmal geschützt. Ein 2021 genehmigter Beheerplan legt für 24 Jahre fest, wie Grabmäler und Grün gepflegt werden sollen.
Häufige Fragen
Wo liegt der Campo Santo in Gent?
Der Campo Santo liegt auf dem Kapelleberg im Genter Stadtteil Sint-Amandsberg. Die Stadt Gent bietet auf ihrer Website Karte und Besuchsinformationen.
Wer ist auf dem Campo Santo in Sint-Amandsberg begraben?
Bestattet sind unter anderem der Psychiater Joseph Guislain, der Nobelpreisträger Corneille Heymans, der Dichter Karel Lodewijk Ledeganck, der Zeichner Marc Sleen und der frühere Premierminister Wilfried Martens.
Warum heißt der Friedhof Campo Santo?
Der Name verweist auf den Campo Santo in Rom. Der Genter Friedhof wurde 1847 eröffnet und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zur bevorzugten Grabstätte des katholischen Bürgertums.